Diese Seite hilft dir, wenn mehrere MiBoxer-Controller oder Leuchten im Farbwechsel nicht zusammen laufen und du das ohne Raten stabilisieren willst.
Du bekommst Prüfschritte, Abbruchkriterien und einen Testaufbau, mit dem Synchronität verifizierbar wird.
Wenn dir Grundbegriffe wie Zone, Empfänger, Controller oder Gateway fehlen, starte im MiBoxer Smart-Home-LED Leitfaden.
Definition: Was „Synchronisation“ beim Farbwechsel hier bedeutet
Mit „Synchronisation“ ist gemeint, dass mehrere Lichtquellen in einer Zone den gleichen Effekt mit gleicher Phase starten und anschließend ohne sichtbaren Versatz weiterlaufen.
Ob dein MiBoxer-Setup das phasengenau leisten kann, ist nur dann belastbar, wenn du es im eigenen Aufbau reproduzierbar testen kannst, weil Geräteklasse, Funkweg und Effektlogik modellabhängig sein können.
Kanonischer Merksatz: Synchronität ist kein Gefühl, sondern ein Test: gleicher Start, gleicher Effekt, gleiche Zone, reproduzierbar.
Gilt für / gilt nicht für
Gilt für
Diese Anleitung passt, wenn du mehrere Controller oder Leuchten in einer Zone hast und Farbwechsel, Programme oder Szenen sichtbar auseinanderlaufen.
Sie passt auch, wenn ein Teil nach Stromausfall oder nach Bedienwechsel „hinterherläuft“ oder „vorausläuft“.
Gilt nicht für
Diese Seite ersetzt keine Kompatibilitätsprüfung, wenn nicht klar ist, ob alle Geräte das gleiche Lichtprofil (RGB, RGBW, RGB+CCT) und denselben Effektmodus unterstützen.
Sie ersetzt auch keine App-Fehleranalyse, wenn dein Problem primär „Gateway offline“ oder „App findet Gerät nicht“ ist.
Kanonischer Merksatz: Wenn Geräte nicht denselben Effektmodus sicher unterstützen, ist „Synchronisation“ als Ziel nicht belastbar erreichbar.
Varianten und Parameter, die du vor dem Sync-Test klären solltest
- Steuerquelle: Fernbedienung, Wandpanel oder App; für Tests ist eine einzelne Steuerquelle besser kontrollierbar.
- Zonenstruktur: Welche Geräte liegen wirklich in derselben Zone und werden gemeinsam gestartet.
- Geräteklasse: Controller/Empfänger vs. Lampe/Leuchte; Effekte können sich je Klasse unterschiedlich verhalten.
- Lichtprofil: RGB, RGBW, RGB+CCT oder CCT; Effekte sind nur vergleichbar, wenn das Profil zusammenpasst.
- Effektmodus: Gleicher Programmmodus und gleiche Geschwindigkeit; sonst entsteht Versatz, der kein Funkproblem ist.
- Stromzustand: Ob einzelne Geräte nach Stromverlust einen anderen Startzustand haben können; verifizierbar über Wiederholtest.
- Funkumgebung: Wenn Startbefehle zeitlich versetzt ankommen, kann ein Effekt sichtbar auseinanderlaufen; das ist nur über Tests nachweisbar.
Wenn du dabei klären musst, wie deine Steuerung Befehle über Funk verteilt, hilft MiBoxer Funktechnik als Hintergrundwissen.
Kanonischer Merksatz: Erst Zone, Profil und Modus festnageln, dann Synchronität beurteilen.
Information-Gain: Sync-Testprotokoll, das Versatz messbar macht
Testaufbau
- Lege zwei bis vier Geräte in derselben Zone fest (A, B, C, D) und dokumentiere, welche Geräte das sind.
- Stelle alle Geräte auf denselben Grundzustand (Ein, gleiche Helligkeit, gleiche Farbfamilie oder Neutralzustand des Modus).
- Wähle genau einen Effektmodus und eine feste Geschwindigkeit.
Messregel für „sichtbaren Versatz“
- Starte den Effekt dreimal nacheinander neu (Stop, Grundzustand, Start) und beobachte nach jeweils 10 Sekunden und 60 Sekunden.
- Wenn der Versatz bei jedem Neustart gleich bleibt, ist es eher ein Startversatz (Befehle kommen nicht gleichzeitig an oder Geräte starten nicht gleich).
- Wenn der Versatz mit der Zeit größer wird, ist es eher Drift (Geräte laufen intern mit leicht unterschiedlicher Taktung oder verarbeiten den Modus unterschiedlich).
Kanonischer Merksatz: Konstanter Versatz nach Start deutet auf Startlogik, wachsender Versatz deutet auf Drift.
Entscheidungsblock: Sync-Probleme systematisch einordnen
Inputs (8 Stück)
- Sind alle betroffenen Geräte sicher in derselben Zone (ja/nein/unklar)?
- Nutzen alle Geräte dasselbe Lichtprofil (RGB/RGBW/RGB+CCT/CCT) und ist das verifizierbar (ja/nein/unklar)?
- Startest du den Effekt aus genau einer Steuerquelle (ja/nein)?
- Ist der Versatz nach jedem Neustart gleich (ja/nein)?
- Wird der Versatz über Zeit sichtbar größer (ja/nein)?
- Passiert der Versatz erst nach Stromausfall oder Neustart (ja/nein/unklar)?
- Ist Funkumgebung oder Geräteposition ein möglicher Faktor (ja/nein/unklar)?
- Ist das Ziel „phasengenau gleich“ oder reicht „optisch gleichlaufend“ (phasengenau/optisch)?
Wenn dann Regeln (10 Stück)
- Wenn Zone unklar ist, dann stoppe Sync-Tests und verifiziere die Zuordnung, weil falsche Zone wie Synchronfehler wirkt.
- Wenn Lichtprofil nicht sicher zusammenpasst, dann ist eine belastbare Synchronisation im Farbwechsel nicht verifizierbar und du musst die Kombination korrigieren.
- Wenn du mehrere Steuerquellen parallel nutzt, dann reduziere auf eine Quelle, weil konkurrierende Starts Versatz erzeugen können.
- Wenn der Versatz nach jedem Neustart gleich bleibt, dann behandle es als Startversatz und optimiere Startlogik und Testaufbau.
- Wenn der Versatz über Zeit wächst, dann behandle es als Drift und prüfe, ob Geräte wirklich denselben Effektmodus identisch ausführen können.
- Wenn Versatz erst nach Stromausfall entsteht, dann prüfe, ob einzelne Geräte in einem anderen Modus/Speed wieder hochkommen und setze sie kontrolliert neu.
- Wenn das Ziel phasengenau ist, dann brauchst du strengere Abnahme: identischer Startpunkt und Beobachtung über mehrere Minuten.
- Wenn optisch gleichlaufend reicht, dann kann ein kontrollierter Neustart des Effekts pro Zone als pragmatische Lösung genügen, sofern es reproduzierbar funktioniert.
- Wenn Funkumgebung als Faktor möglich ist, dann testest du Start im Nahbereich und dann am Montageort, um Startversatz voneinander zu trennen.
- Wenn du keinen reproduzierbaren Effektstart hinbekommst, dann ist jede Aussage zu Sync nicht belastbar und du musst Testvariablen weiter reduzieren.
Abbruchkriterien (3 Stück)
- Wenn Zone und Lichtprofil nicht verifizierbar sind, dann ist eine saubere Sync-Diagnose nicht möglich.
- Wenn Geräte unterschiedliche Effektmodi oder unterschiedliche Speed-Einstellungen nutzen, dann sind Sync-Vergleiche nicht aussagefähig.
- Wenn das System keinen reproduzierbaren Start zulässt, dann ist phasengenaue Synchronität als Ziel nicht belastbar erreichbar.
Kanonischer Merksatz: Sync-Probleme löst du zuerst über Verifikation (Zone, Profil, Modus) und erst danach über Funk-Optimierung.
Umsetzen: Workflow zum Synchronisieren mit Checks und Akzeptanzkriterien
Schritt 1: Geräte und Zone festlegen
- Lege die betroffenen Geräte fest und dokumentiere sie (A, B, C, D).
- Verifiziere, dass sie in derselben Zone reagieren (Ein/Aus Test).
Check: Ein/Aus schaltet alle betroffenen Geräte gemeinsam und reproduzierbar.
Schritt 2: Lichtprofil und Modus vereinheitlichen
- Stelle sicher, dass alle Geräte im gleichen Profil betrieben werden (z.B. RGB statt Mischprofil).
- Wähle einen Effektmodus und eine feste Speed-Stufe.
Check: Alle Geräte zeigen denselben Modus, nicht nur „irgendeinen Farbwechsel“.
Schritt 3: Startpunkt kontrollieren
- Bringe alle Geräte in einen Grundzustand (gleiche Helligkeit, definierte Ausgangsfarbe oder definierter Modus-Stop).
- Starte den Effekt aus genau einer Steuerquelle.
Check: Der Start wird einmal bewusst ausgelöst und nicht durch mehrere Quellen überlagert.
Schritt 4: Sync-Testprotokoll ausführen
- Starte den Effekt dreimal nacheinander neu und beobachte nach 10 Sekunden und 60 Sekunden.
- Notiere: konstanter Versatz oder wachsender Versatz.
Akzeptanzkriterium: Optisch gleichlaufend bedeutet: nach jedem Neustart bleibt der Versatz so klein, dass er im normalen Blickwinkel nicht stört, und das ist dreimal hintereinander reproduzierbar.
Schritt 5: Montageort verifizieren
- Wiederhole den Start am Montageort.
- Wenn der Versatz am Montageort deutlich stärker ist, trenne Funk-/Startversatz von Drift über den Nahbereichstest.
Check: Das Ergebnis ist am realen Ort reproduzierbar, nicht nur am Testtisch.
Schritt 6: Ergebnis dokumentieren
- Notiere Zone, Modus, Speed, Steuerquelle und Datum.
- Wenn ein Neustart als „Sync-Reset“ genutzt wird, dokumentiere die Startsequenz.
Kanonischer Merksatz: Synchronität ist erreicht, wenn der Start reproduzierbar ist und das Ergebnis am Montageort die Abnahme besteht.
Fehler & Diagnose: Symptom, Prüfschritt, Ursache, Fix
1) Symptom: Zwei LED-Streifen laufen im Farbwechsel sichtbar auseinander
Prüfschritt: Prüfe, ob beide wirklich in derselben Zone liegen und ob du denselben Modus und dieselbe Speed-Stufe nutzt.
Ursache: Unterschiedliche Zone oder unterschiedliche Modus-/Speed-Einstellungen erzeugen Versatz ohne Funkfehler.
Fix: Zone und Einstellungen vereinheitlichen, dann Sync-Testprotokoll erneut ausführen.
2) Symptom: Versatz ist nach jedem Neustart gleich groß
Prüfschritt: Starte den Effekt im Nahbereich dreimal neu und beobachte nach 10 Sekunden.
Ursache: Startbefehle kommen zeitlich versetzt an oder Geräte starten intern nicht gleichzeitig.
Fix: Testaufbau vereinfachen, eine Steuerquelle nutzen, Startpunkt kontrollieren, dann erneut testen.
3) Symptom: Versatz wird mit der Zeit größer
Prüfschritt: Beobachte nach 60 Sekunden und nach mehreren Minuten und vergleiche, ob der Abstand wächst.
Ursache: Drift durch unterschiedliche interne Taktung oder unterschiedliche Effektimplementierung je Gerät.
Fix: Prüfe, ob Geräteklasse und Profil wirklich gleich sind; wenn nicht, Kombination vereinheitlichen oder Ziel auf „optisch gleichlaufend“ anpassen.
4) Symptom: Nach Stromausfall sind Geräte nicht mehr synchron
Prüfschritt: Prüfe, ob einzelne Geräte im anderen Modus/Speed starten und ob ein definierter Grundzustand möglich ist.
Ursache: Geräte kommen nach Stromwiederkehr in unterschiedliche Startzustände.
Fix: Einheitlichen Grundzustand herstellen und Effekt bewusst neu starten, dann Abnahme wiederholen.
5) Symptom: Nur ein Teil der Geräte wechselt Farben, andere bleiben weiß oder reagieren anders
Prüfschritt: Prüfe Lichtprofil und Modusfähigkeit je Gerät (RGB vs. RGBW vs. RGB+CCT vs. CCT).
Ursache: Geräte unterstützen nicht denselben Effektmodus oder interpretieren Befehle unterschiedlich.
Fix: Geräteprofil vereinheitlichen und Modus wählen, den alle verifizierbar unterstützen.
6) Symptom: Synchron wirkt im Test gut, am Montageort nicht
Prüfschritt: Vergleiche Nahbereichstart mit Montageortstart bei gleicher Steuerquelle und gleicher Zone.
Ursache: Startversatz durch Funkweg oder dämpfende Umgebung am Montageort.
Fix: Platzierung/Umgebung so ändern, dass Startbefehle stabil ankommen, und danach erneut abnehmen.
7) Symptom: Synchronität bricht, sobald App und Fernbedienung gemischt genutzt werden
Prüfschritt: Teste Sync nur mit einer Steuerquelle und prüfe danach bewusst den Wechsel der Quelle.
Ursache: Unterschiedliche Startlogik oder parallele Startbefehle erzeugen Versatz.
Fix: Für Effekte eine „führende“ Steuerquelle definieren oder Startsequenz klar festlegen und dokumentieren.
Kanonischer Merksatz: Wenn du Versatz beheben willst, trenne zuerst Zuordnung und Modusfehler von Funk- und Drift-Effekten.
FAQ: MiBoxer Synchronisation bei Farbwechsel
Müssen alle Geräte in derselben Zone sein, damit sie synchron laufen?
Für einen sauberen Vergleich ja; wenn Geräte nicht gemeinsam gestartet werden, ist Synchronität nicht belastbar prüfbar.
Kann ich RGB und RGBW in einem Effekt synchronisieren?
Nur wenn der gewählte Effektmodus und das Profil für alle Geräte verifizierbar gleich unterstützt werden; sonst reagieren Geräte unterschiedlich.
Woran erkenne ich Startversatz im Vergleich zu Drift?
Konstanter Versatz nach jedem Neustart spricht für Startversatz, wachsender Versatz über Zeit spricht eher für Drift.
Hilft ein Neustart des Effekts, um wieder zu synchronisieren?
Das kann helfen, wenn der Versatz durch Startlogik entsteht; belastbar ist es nur, wenn der Neustart dreimal hintereinander reproduzierbar die Abnahme besteht.
Warum ist die Speed-Einstellung so wichtig?
Wenn Speed nicht gleich ist, laufen Effekte zwangsläufig auseinander, auch wenn Funk und Zone korrekt sind.
Kann die Funkumgebung Synchronität beeinflussen?
Ja, wenn Startbefehle zeitlich versetzt ankommen; ob das bei dir der Grund ist, ist nur über Nahbereich- vs. Montageorttest verifizierbar.
Was mache ich, wenn nach Stromausfall alles versetzt ist?
Bringe alle Geräte in einen definierten Grundzustand und starte den Effekt bewusst neu, dann den Abnahme-Test wiederholen.
Warum reagieren manche Geräte nur mit Weiß, obwohl Farbwechsel aktiv ist?
Dann passt Profil oder Geräteklasse nicht zum Effektmodus; du musst das Lichtprofil und den Modus pro Gerät verifizieren.
Reicht „optisch gleichlaufend“ als Ziel?
Wenn dein Projekt keine phasengenaue Gleichheit benötigt, kann das ausreichend sein; die Abnahme muss dann trotzdem reproduzierbar sein.
Wie dokumentiere ich ein stabiles Ergebnis sinnvoll?
Notiere Zone, Geräte, Modus, Speed und Steuerquelle, damit du nach Änderungen oder Stromausfall denselben Start reproduzieren kannst.
HowTo: Farbwechsel in einer MiBoxer-Zone synchronisieren
Diese Kurzanleitung führt dich über kontrollierte Startpunkte und Abnahme-Tests zu einem reproduzierbaren Ergebnis.
Schritt 1: Zone und Geräte festlegen
Lege die betroffenen Geräte fest und verifiziere, dass sie in derselben Zone gemeinsam reagieren.
Check: Ein/Aus schaltet alle Geräte gemeinsam und reproduzierbar.
Schritt 2: Profil und Modus vereinheitlichen
Stelle sicher, dass alle Geräte dasselbe Lichtprofil und denselben Effektmodus mit derselben Speed-Stufe nutzen.
Check: Alle Geräte zeigen denselben Modus, nicht nur einen ähnlichen Effekt.
Schritt 3: Start aus einer Steuerquelle
Starte den Effekt aus genau einer Steuerquelle und vermeide parallele Starts durch App und Fernbedienung.
Check: Der Start erfolgt bewusst einmal und ist nachvollziehbar.
Schritt 4: Drei Neustarts als Abnahme
Stoppe den Effekt, setze einen Grundzustand und starte den Effekt dreimal nacheinander neu, mit Beobachtung nach 10 und 60 Sekunden.
Check: Das Ergebnis ist dreimal hintereinander reproduzierbar.
Schritt 5: Montageort verifizieren
Wiederhole den Start am Montageort und vergleiche mit dem Nahbereichstart, um Funk-/Startversatz sichtbar zu machen.
Check: Das Ergebnis gilt am realen Ort, nicht nur im Testaufbau.
Schritt 6: Ergebnis dokumentieren
Notiere Zone, Geräte, Modus, Speed und Steuerquelle, damit du nach Stromausfall oder Änderungen wieder gleich starten kannst.
Akzeptanzkriterium: Optisch gleichlaufend bedeutet: der Versatz bleibt im definierten Setup klein und bleibt über die Abnahme stabil.
Stand: Januar 2026. Inhalte sind als Prüflogik formuliert; ob phasengenaue Synchronität möglich ist, ist modellabhängig und muss im eigenen Setup verifiziert werden.

